14.3.2026 – Südholstein-Rallye / Retro-Rallye Hessisches Bergland

Jetzt sind auch Mark und Jens Sendel in die Saison gestartet: Der erste Einsatz mit dem „neuen“ BMW 318ti, den Mark gekauft hat, um den 135i zu schonen… Am Freitag haben wir die Papier- und technische Abnahme erledigt und das nasse Auto beklebt :-(. Danach dann das Auto im Schlamm des Fahrerlagers „eingebettet“, natürlich mit einer Plane drunter, sind dann aber wieder nach Hause gefahren. Pünktlich zum Abfahren waren wir am Sonnabend wieder in Stuvenborn und sind nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Brötchen, die vier WP´s abgefahren: WP 1/5 Rundkurs in Schmalfeld mit einer schönen langen Geraden, die aber durch zwei Schikanen begrenzt war. WP2/6 in Bark war dann Marks Highlight: Einmal über das Gelände von H+H Celcon driften und dann Hardcore-Schotter im Kieswerk Papenburg. Da war die Entscheidung mit dem 318ti genau richtig. WP 3/7 in Fredesdorf eine schöne, lange A/E-Prüfung und zu guter Letzt WP 4/8 wieder ein Rundkurs in Stuvenborn. Nachdem Jens den Aufschrieb noch einmal etwas überarbeitet hat und Mark sich mit Kevin Dumke über den 318 unterhalten hat, gab es nochmal Brötchen und Kaffee. Und dazu langes Warten, denn wir hatten die letzte (!) Startnummer: 67 – six-seven, wie unsere Enkel meinten 🙂
Um 13:04 Uhr ging es auf die Strecke. Alle waren sich uneinig, was die Reifenwahl anging, denn mal nieselte es mal war es trocken. Wir hatten Glück und auf den ersten 4 WP kein Regen dazu waren alle von den über 40 dänischen Teilnehmern schön trocken gefahren. Die erste WP war noch ein wenig eingrooven, es lief aber schon ganz gut. WP 2 dann Spaß für Mark incl. einer kleinen Extrarunde, weil wir einen Abzweig verpasst haben. Also einmal Extra-Spaß. Wir hatten ja ohnehin keine großen Ambitionen, sind wir doch von 300 auf 143 PS runtergegangen. WP 3 und 4 liefen auch rund und ohne Probleme. Die fehlende Sperre hat uns etwas gebremst, aber die wird kommen. Kommunikation im Auto lief diesmal noch besser als bei den beiden Rallyes im letzten Jahr. So sind wir nach dem Regrouping die vier WP noch einmal abgefahren. Jetzt aber mit feinen Nieselregen, viel Dreck auf der Strecke und einsetzender Dunkelheit. WP 5 war noch ok, aber auf WP6 war das Kieswerk eine echte Challenge: Tiefe Furchen, Riesenlöcher und faustdicke Steine, das hat richtig gerappelt im Auto 🙂
Vor WP 7 machte uns der WP-Leiter auf den unnatürlichen Sturz des linken Hinterrades aufmerksam. Da war etwas lose, konnte Mark nach kurzer Sichtprüfung feststellen, entschied aber die Rallye zu Ende zu fahren. Allerdings etwas gemässigter. Wir waren dennoch zufrieden mit dem ersten Einsatz des 318 auch wenn es diesmal nur Platz 47 von 53 TN im Ziel und insgesamt 63 gestarteten Teams gereicht hat.
Nicht zu vergessen: Auch hier waren Birgit und Bernd Sommerkamp aktiv, wie auf fast jeder Rallye in Norddeutschland. Sie fungierten als Zeitnahme-Obleute. Mit im Team waren Patrick Seitz, Marvin Möller, Jarek Macura und Kalle Klug. Am Start von WP 1 war Rolf Mannstein im Einsatz und als Zielzeitnehmer, Starter und am Stop überall bekannte Gesichter.
Nächste Veranstaltung ist am 11.4. die Stormarn-Rallye.
Text: Jens Sendel Fotos: Rally-Media.com/RallyeNord

Am gleichen Tag war Finn mit dem Opel Kadett und seinem Fahrer Andreas Schmidt bei der Retro Rallye Hessisches Bergland am Start.
Leider wurde die Rallye schon früh abgebrochen und Finn konnte nur 2 WP fahren. Aber nach dem tragischen Unfall eines Teams auf WP 1, bei dem die Beifahrerin ums Leben kam, wurde die Rallye verständlicherweise komplett abgebrochen.

This website stores cookies on your computer. These cookies are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to to opt-out of any future tracking, a cookie will be setup in your browser to remember this choice for one year.

Accept or Deny