24.-25.4. – DRM Rallye Sulingen

Die Actronics Rallye Sulingen ist der zweite Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft. Bei so einem Termin darf der MCE natürlich nicht fehlen. Leider ist kein Team mit einem Auto am Start, aber dafür in der Orga und an der Strecke. Neben Hermann Heitmann (als Technischer Kommissar) waren Rolf Mannstein, Bernd + Birgit Sommerkamp und Jens Sendel als Zeitnehmer beide Tage an der Strecke.
Bei allerbestem Wetter (trocken und Sonne) nervte eigentlich nur der eiskalte Wind. In den Autos merkte man das nicht so, aber wenn man den ganzen Tag draußen arbeitet, wird es irgendwann ungemütlich. Entschädigt wurden wir aber durch die knapp 80 Teilnehmerm angefangen mit den Porsche 911 GT2 (Rallye) bis zu den Volvos aus dem Volvo Cup, Neben den deutschen Teams, waren auch zahlreiche internationale Starter unterwegs, u.a. aus den Niederlanden, Schweden und Dänemark. Wir hatten Gelegenheit die Teams und die Fahrzeuge im Servicepark anzuschauen und mit ein paar Leuten zu sprechen. Weiterhin mußten wir unsere Ausrüstung für die Zeitnahme abholen. Dort trafen wir auch auf Hermann und Rolf.

WIr hatten unseren ersten Einsatz am Start der WP 3 in Sulingen. Ein Rundkurs durch Sulingen, der es in sich hatte. Schnelle Asphaltstrecken und Durchfahrten über Fabrikgelände boten Action für die Teams und die vielen Zuschauer. Bernd und Birgit waren in ihrem Element. Trotz der richtig schnellen Autos, die am Start vorbeikamen, startete Bernd (mit Hilfe von Uwe Steffens) die Fahrzeuge zügig in die WP ohne, dass jemand behindert wurde. Die Start-Procederes liefen einwandfrei und ohne Störungen unsererseits. Ich habe den beiden bei ihrer Arbeit hospitiert.
Spät waren wir dann im Hotel und nach einer Currywurst mit Pommes (was anderes gab es zu der Zeit nicht mehr) ging es ins Bett.
Am nächsten Tag konnten wir in Ruhe frühstücken, mußten wir doch erst um 13 Uhr am Einsatzort, am Start der WP 11/13 sein. Leider hatten wir nicht genug Zeit, um einen guten Zuschauerpunkt einer früheren Prüfung anzuschauen. Wir wollten lieber rechtzeitig am Start der WP sein, an der reichlich Zuschauer anwesend waren.
Nach dem Start ging es ersteinmal 400m geradeaus und dementsprechend ging es bei uns richtig zur Sache. Dann in den Rundkurs und wieder am Start vorbei… Von rechts kommend, mußten die Teams rechts auf die Gerade nach Start einbiegen.
Dabei war Vorsicht angesagt, denn außen war eine niedrige Mauer… der Bordstein war zum Glück abgesenkt, sodaß die Piloten ihre Autos weit nach links treiben ließen – sie mußten nur rechtzeitig wieder zurück, denn dort stand ein Laternenmast im Weg…
Auch die WP 11 und 12 verliefen unsererseits reibungslos. Für die Störungen waren zumeist die Teams selber verantwortlich, weil sie die Strecke unfreiwillig verlassen haben. Am Ende war die Fahrtleitung sehr zufrieden mit dem Ablauf der Starts, weil Bernd und Birgit auch hier ganze Arbeit geleistet haben. Wobei ich meinen Teil auch dazu beigetragen habe 😉

Fotos + Text: Jens Sendel