17.-18.7.2026 – 1. Jochi Kleint Klassic

Eine ganz besondere Ehre wurde dem Hamburger Rallye-Urgestein Hans-Joachim (Jochi) Kleint zuteil: Eine Oldtimer-Rallye mit seinem Namen… Walter Röhrl hat es mit „seiner“ Rallye vor ein paar Jahren vorgemacht und Klaus Hartjen hat es fertiggebracht eine ebensolche für Jochi Kleint zu veranstalten.
Er hat es geschafft viele bekannte Rallyefahrer der vergangenen Jahrzehnte zusammenzubringen und auf eine Fahrt von Grande bis nach Wismar durch Norddeutschland zu schicken. Organisiert hat er die Veranstaltung mit 12 Wertungsprüfungen zusammen mit Tochter Tanja Zingelmann Hartjen. Insgesamt 44 Teams nahmen die Wertungsprüfungen unter die Räder, die Hartjen in gewohnter Weise realisiert hat. Unter den Teilnehmern waren „zivile“ Oldtimer aus verschiedenen Epochen, aber auch reine Rallyeautos, deren Besatzung mit Kopfhörern unterwegs waren.
Vom MCE waren Ronald Buck und Jens Sendel dabei, die auf den WP 2/4/5 und 9 als Zeitnehmer dabei waren. Die WP 2 war eine WP auf dem Hof der Speditions Ahlers in Bütlingen (vielen Dank noch einmal an den Chef Wolfgang Ahlers!). Es waren insgesamt 4 Messpunkte eingerichtet, die jeweils zweimal zu durchfahren waren. Die WP 3 war dann identisch und folgte im Anschluss an eine Pause für die Rallyeteams.
Am Abend durften wir dann im Rallyezentrum in Grande eine tolle Veranstaltung besuchen, die auf dem Gelände der Firma Zingelmann Platz gefunden hat. Eine Halle voll mit Autos, die Jochi Kleint in seiner Karriere bewegt hat (u.a. der Bi-Motor Golf 2 mit dem er beim Pikes Peak Rennen dabei war). Vor der Halle das Teilnehmerfeld mit vielen interessanten (Rallye-)Autos und bekannten Fahrern aus Norddeutschland.
Da der Tag in Bütlingen in praller Sonne und über 30°C ziemlich anstrengend war, fuhren wir bald nach Hause, da wir am nächsten Morgen um 7 Uhr schon wieder in Basthorst sein mussten.
In Basthorst gab es dann wieder eine Prüfung mit insgesamt 4 Messpunkten, von denen unsere zweimal durchfahren werden mussten. Neu für uns war hier, dass es tatsächlich auch für die Oldtimer Schotterprüfungen gibt, auf denen der Eine oder Andere schon mal einen Drift hinlegte und eine dicke Staubschicht auf unseren Autos und dem Zeitnahme-Equipment hinterließen.
Nächste Station war dann die WP 9 in Naudin (bei Wismar). Diesmal nur zwei Messpunkte, die auch nur einmal zu durchfahren waren. Also zum Abschluß etwas weniger Artbeit für uns und wir konnten dann die vorbeifahrenden Autos etwas geniessen.
Final waren wir dann noch einmal in Grande im Rallyezentrum, wo wir die heiß ersehnte Bratwurst und ein Kaltgetränke geniessen konnten. Teilnehmer waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor Ort. Während wir auf die Ankunft der Autos warteten, konnten wir frischen Kaffee und Kuchen (Danke an die guten Geister der Küche) geniessen. Danach war aber dann für uns Schluß und wir freuten uns auf die Heimfahrt.

Text: Jens Sendel