11.4.2026 – Stormarn Rallye + Retro

Am Wochenende waren 1,5 Teams im Einsatz bei der Stormarn Rallye des MSC Trittau: Mark und Jens Sendel mit ihrem BMW 135i und Finn Göbel, als Beifahrer von Andreas Schmidt auf einem Opel Kadett GT/E. Bestes Wetter war angesagt und die Vorfreude entsprechend groß.

Mark und Jens brachten den BMW 135i schon am Freitag zum Gut Basthorst, obwohl die beiden nur eine kurze Anfahrt aus Hamburg hatten. So konnten die Abnahmen erledigt werden und es war genug zum Zeit, um am Treffen der „Haudegen & Friends“ teilzunehmen. Ein feiner Auftakt zur 41. Stormarn Rallye. Abends ging es aber erstmal wieder ins heimische Bett.
Finn kam mit Papa Ulf waren auch schon am Freitag angereist, hatten allerdings eine weitere Anreise. Sein Fahrer war mit dem Opel ebenfalls am Freitag mit dem Wohnmobil im Fahrerlager. Nachdem auch sie ihre Abnahmen erledigt hatten, haben sie mit dem Team im Fahrerlager gegrillt.
Ab 8.00 Uhr waren Mark und Jens dann früh bei der Recce, denn sie wollten sich heute akribisch vorbereiten. Das Wetter verhieß optimale Bedingungen für ihren BMW: Trockene, schnelle WP, blauer Himmel und Sonnenschein. Ganz in Ruhe wurde der Schrieb erstellt und korrigiert. Dann blieb auch noch genug Zeit, um mit den Mannschaftskollegen um Kevin Dumke und Malte Grünhagen zu klönen. Finn war mittlerweile auch fertig mit dem Abfahren und so konnte es losgehen. Mark und Jens gingen mit der Startnummer 34 um 13:27 Uhr in Trittau an den Start.
Mit der Startnummer 107 fuhr Finn dann um 14:07 Uhr los.
Mark und Jens erwischten beim erst dritten Start auf dem Auto einen guten Start in die Rallye. Sie fuhren auf der WP2 gleich einmal die fünftbeste Zeit und mußten sich nur einem Porsche, und drei potenten Franzosen (zwei Citroen R2/R3 und einem Peugeot R4) geschlagen geben. Was für ein Auftakt! Und Mark fühlte sich wohl heute mit dem BMW. WP 3 und 4 liefen ähnlich gut, wobei wir sicher waren, dass da noch etwas mehr ging… Aber zur Halbzeit stand da schon einmal Platz 6. im Gesamtklassement von 35 gestarteten Teams und sogar die Führung in der Klasse NC6 mit namhaften Gegnern auf potenten Autos…
Finn war derweil bemüht, die vorgegebenen Zielzeiten zu treffen. Leider fanden die beiden nicht zu ihrer gewohnten Sicherheit und beendeten die ersten WP im hinteren Drittel der 15 gestarteten Retro-Teams. Nach dem Regrouping ging es dann erneut auf die vier Wertungsprüfungen, diesmal in etwas anderer Reihenfolge. Die WP1 Finkenhorst wurde als letzte, als WP8 gefahren. Das Wetter blieb beständig und so waren nur die teilweise sandigen Streckenabschnitte eine größere Herausforderung, die ein paar Teilnehmer mit einem Ausrutscher in die norddeutschen Gräben bezahlten.
Die WP 5-7 liefen für Familie Sendel erneut gut und Mark fuhr präzise und schnell. Das Team fuhr dann auch alle WP noch einmal schneller als im ersten Durchlauf. Bei WP8 staute sich der Verkehr dann vor der ZK und irgendwie war es ziemlich wuselig. So lief es dann nicht ganz so gut, denn nach der Unterführung reichte die Straße nicht ganz und es brauchte auch noch etwas vom – glücklicherweise beschnittenen – Gelände. Dennoch reichte es für die 5. Zeit und damit waren die beiden dann auch zufrieden. Mehr als zufrieden nahmen die beiden dann die ersten Glückwünsche bei der Ziel-ZK entgegen: 5.Platz im Gesammtklassement und der Klassensieg bei der NC6.
Etwas später waren dann auch Finn und Andreas im Ziel. Jetzt hatten auch sie ein Grinsen im Gesicht: Wenigstens Bestzeit auf WP5. Ansonsten war es für Finn ein gebrauchter Tag und „nur“ ein 12. Platz. Aber was bleibt, ist der 9. Platz von 68 gewwerten Teams in der Serie Retro Rallye Nord. Alle Achtung!
Damit war es ein überaus erfolgreicher Rallye-Tag für den MCE, der mit den guten Platzierungen aber noch kein Ende fand: Mark bekam für seine tolle Leistung die Jochi Kleint Trophäe 2026 des MSC Trittau von Stefan Heer und Paul Schubert überreicht. Er brauchte etwas Zeit, um diese Ehrung richtig einzuordnen. Und damit nicht genug: Mark und Jens wurden schließlich auch noch mit dem Gewinn der Mannschaftswertung geehrt. Nach einigen Kaltgetränken in geselliger Runde, ging es dann auf den – zum Glück – nur kurzen Heimweg.
Was für ein geiler Tag :-))
Aber bei aller Freude der Aktiven gehört auch noch ein großer Dank an alle Helfer, insbesondere der vom MCE! An der Strecke waren außer den Aktiven auch noch Bernd und Birgit, Ronald, Jarek und Marvin den ganzen Tag am Arbeiten.
Text: Jens Sendel / Fotos: RM Rallye-Media.Com